02.-04.08.2018: 29. Wacken Open Air

On: 24/08/2017

Das letzte Jahr als Twen

Wacken veröffentlicht erste Bands des 29. Open Airs

Der Auslöseknopf der Kamera ist noch warm, da wir die ersten Bilder online stellen und das Wacken Open Air 2017 Revue passieren lassen.

Natürlich stehen schon erste Protagonisten für 2018 fest und auch die ersten Christmas-Tickets gingen bereits über die Ladentheke. Kein Wunder: Die Umfrage unter den Festivalbesuchern ergab, dass diese das Festival 2017 durchschnittlich mit 1,7 (in Schulnoten) bewerten. Ein klasse Lob für die Macher! Vielleicht werden die Tickets in diesem Jahr wieder eher ausverkauft sein, als im letzten, wo der Ticketverkauf eher schleppend anlief? Anderseits spekulieren wir auf ein vergleichsweise schwächeres Line-Up, denn im nächsten Jahr ist 30-jähriges und da sollte das WOA die richtigen Kracher bereit halten (Rammstein? Metallica? Ozzy?). Doch kommen wir zu dem was wir schon wissen, demHandfesten: Was erwartet uns nächstes Jahr?

1. Weniger Schlamm: Die Drainagen im Infield, die das Wasser langsam vom Boden ableiten sollen, haben in diesem Jahr super funktioniert und auch wenn es anfangs nach tiefen Pfützen im Infield aussah, standen wir doch in den letzten Tagen des Festivals auf eher trockenem Grund. So kann es bleiben! Gummistiefel solltet ihr trotzdem zur Hand oder besser zum Fuß haben.

2. Super Toilettensituation: Mit den nun kostenlosen Duschen und Toiletten hat sich das Wacken wirklich einen Gefallen getan: Ausreichend sanitäre Anlagen in sauberer Qualität gibt es auf allen Zeltplätzen und nur neben den Bühnen im Infield steht man noch lange an. Eine deutliche Verbesserung vorallem für die Männer, bei denen die Morgentoilette in den letzten Jahren zum Geduldsspiel wurde.

3. Weniger Anreisestress: Da es keine extra Gebühren für die Frühanreise gibt, verteilt sich der Besucherverkehr gefühlt auf Montag bis hin zu den eigentlichen Showtagen. Lange Staus wurden so in diesem Jahr vermieden, das Einweisen der Autos klappte super.

Und natürlich das wichtigste: Die Bands!

Als einer der Headliner geben sich im nächsten Jahr Nightwish die Ehre. Für Fans des Symphonic Metal ist die Band seit 20 Jahre der Garant für grandiose Liveshows und damit nach einer Pause in 2017 sicher mindestens ein halbes Wackenticket wert. Vielleicht ist die andere Hälfte ja mit Epica gebongt, die Bombast mit Death Metal vermischen und ein bisschen härter aber nicht weniger symphonisch den Acker rocken werden.

Running Wild gibt es seit 1984, sie gehören zum Urgestein des deutschen Metal und sind ebenso Stammband beim WOA.  Das Festival hat übrigens natürlich auch noch mehr Power Metal im Gespäck: Hinter Firewind verbirgt sich kein geringerer als Ozzy Osbournes ehemaliger Gitarrist Gus G.. Mit Power Metal kehrt er zurück nach Wacken und zeigt, wie in Griechenland Musik gemacht wird.

Doro feiert ihr 35.-jähriges Jubiläum mit den Wackenfans und wird sicher nicht nur ihre legendären Hymnen schmettern, sondern allerhand Stargäste auf der Bühne begrüßen. Dazu könnte auch er gehören: Dirkschneider, das ist Udo Dirkschneider, der ein Best Of aus seiner Zeit mit Accept spielt. Wie Doro gehört er zum deutschen Metal-Olymp.

Arch Enemy bewarben in diesem Jahr von den großen Leinwänden aus nur ihr neues Album. Im nächsten Jahr sehen wir dieses dann live!

Auch Sepultura waren schon oft in Wacken zu Gast. Während wir die alten Klassiker im letzten Jahr vom ehemaligen Frontmann Max Cavalera hörten, geben sich im nächsten Jahr Sepultura mit dem seitdem amtierenden Derrick Leon Green die Ehre.

In Extremo sind Deutschlands wohl erfolgreichste Mittelalterrocker und wissen dank jahrelanger Erfahrung auf Norddeutschlands härtestem Acker, was die Fans hören wollen. Mitglieder der In Extremo in wenig nachstehenden Band Subway To Sally haben mit der blinden Sängerin Johanna aktuell ein Zweitprojekt. Bannkreis feiert im März 2018 ihr Debüt und ist dann im August auf dem Wacken live zu hören.

Natürlich bringt das Wacken auch Black Metal mit. Watain haben ihr 20-Jähriges und als neue Nummer 1 in den schwedischen Charts definieren sie wohl auf dem Wacken, wie Black 2018 klingen muss.

Belphegor bringen ihr neues Album "Totenritual" auf dem Wacken live auf die Bühne. Eine Prise Death, eine Prise Black und ein paar finstere Mannen, das gefällt den Metaljüngern sicher!

Wie viele ihrer Mitstreiter sind auch Amorphis gerade dabei, einen neuen Melodic Death-Silberling in die Regale zu bringen. Grund genug, sie im nächsten Jahr wieder einzuladen und live zu hören, wie die Band nach mehr als 20 Jahren Geschichte ihre Musik interpretiert.

Deserted Fear sind die Death Metal-Aufsteiger aus Thüringen. Mit nur drei Alben in zehn Jahren sind sie sicher nicht die produktivste Band des Genres, haben es aber dank hoher Qualität und Durchhaltevermögen immerhin nach Wacken geschafft. Applaus für die Jungs, die die Bühne sicher zerlegen werden.

Auch die meiste Band der Welt, Knorkator, die zuletzt die Party Stage sprengte, ist 2018 wieder dabei. Ob es einen Mainstage-Slot gibt? Wir sind gespannt!

Was? Wacken Open Air 2018

Wo? Wacken, Schleswig-Holstein

Wann? 02.08. bis zum 04.08.2018

Infos und Tickets (Day-All-In Ticket: 220€) unter http://www.wacken.com.

Read 155 times Last modified on 24/08/2017

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