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Kunst & Kultur Berichte

Kunst & Kultur Berichte (36)

Wir haben uns entschlossen auch mal fern ab von nur Musik und Kunst unseren Redakteuren eine Möglichkeit zu geben die sie bewegt. Julia startet nun mit einen Einblick in ein sehr ernstes Thema, nicht viele sprechen gern offen darüber und das ist falsch wir freuen uns das Julia uns einen Einblick dazu gibt und veröffentlichen es hier gern. Ihr Könnt Julia auch auf ihren Blog (Link Unten) folgen und Kontaktieren.

Nun besteht das Jahr 2012 noch etwa einen Monat und ich muss mir eingestehen, dass es wohl das kräftezehrende und turbulenteste von fast 24 Jahren war.

Jaja, wirst du jetzt vielleicht dir sagen, wer hat es heutzutage schon immer einfach. Das ist wohl wahr. Allerdings lebe ich nur ein Leben, welches ich weder eintauschen, noch den Resetknopf drücken kann. Mir das einzugestehen hat ziemlich lange gedauert, weil ich genau das immer zu hören bekam.

DIRK BERNEMANN - Asoziales Wohnen
Der Berliner Kultautor wieder im Helheim

„Hinter jeder Tür eine eigene Vorstellung von Leben. Mitten in deutscher Mittelmäßigkeit, denn die Gegend hier ist eher so mittelgut, nicht wirklich asozial, aber auch nicht einbruchswürdig. Parkbuchten, Fahrradständer, Kinderspielplätze. Alles da. Aber eben auch nicht mehr. Wer mehr will, wohnt woanders.“

Vorwort: Dieser Beitrag ist zwar bereits ein Jahr alt, hat aber in Bezug auf des nächste Gothic Pogo Festival nicht an Aktualität verloren. Da für uns das GPF (GPP) eines der wirklichen alternativen Highlights zum WGT darstellt, möchten wir diesen alten Beitrag nochmals auf unserer Startseite veröffentlichen. Er gehört im Übrigen zu den meistgelesenen sP-Veröffentlichungen des letzten Jahres.
 
Unter Undead? Die dunkle Seite der Leipziger Partylandschaft lebt! (Teil 2: Maria Lev) bekommt ihr weiteres Hintergrundwissen über die Organisatorin der GPP/GPF: Maria Lev
Alle Infoarmionen zum diesjährigen GPP Festival findet ihr hier.

Liebe Grüße
Jens

Nunmehr zum Beitrag von 2012
Während das WGT zum Volksfest mutiert, flüchtet sich die Ursprungsszene seit Jahren an den Rand des Geschehens. Dass dieser Rand immer bedeutender wird für die Menschen, die sich mit kommerziellen Rummel noch nie abfinden konnten oder es einfach nicht mehr möchten, erlebt man jedes Jahr von neuem in Leipzig.

Wie dem Volke hier bereits vorab kundgetan, bot das lange Pfingst-Wochenende vom 25. bis 28.
Mai für Szene- und Mittelalterfans nicht nur WGT bzw. Heidnisches Dorf. Abseits der üblichen
Verdächtigen unter den Veranstaltungen gab z. B. die künftige „Schreberburg“ mit dem „1.
Ritterlager zu Stötteritz und Reudnitz“ eine Vorabschau auf demnächst regelmäßig stattfindende
Events. Unser Fazit vorab: Das kann gerne kommen!

Die Jubiläums-Ausgabe des Leipziger Szene Magazins Dark Feather ist online und kann kostenlos unter www.darkfeather.net angeschaut werden.

Achtung liebe Musiker und Musikfreunde!!! Die Open Jam Session soll im Bandhaus wieder Einzug finden und dafür suchen wir kreative und engagierte Musiker.

Hallo ihr Lieben,
in vielen Beiträgen und Diskussionsanregungen habt ihr euch beteiligt, dem VILLAKeller.de ein neues Gesicht zu geben. Die vielen guten Fragen und kritischen Beiträge von euch zeigen uns, dass euch der VILLAKeller.de als Ort für Ideen und Möglichkeiten wichtig ist.

Da kam er doch nach Leipzig und gab eine Lesung in der Moritzbastei. Vier Wochen vorher erfuhr ich es und war echt gespannt auf Oswald Henke. „Zeit formt" war das Thema jener Lesung. Humorvoll und frei von der Seele leitete Henke in die Lesung ein.

Der 10. September 2011 begann mit einem riesigen Dröhnen im Kopf. Ich hatte diesmal geschlafen wie ein Toter, aber irgendwas fühlte sich an jenem Tag anders an als sonst. Gegen 14 Uhr schaffte ich es mich zum Spiegel im Bad zu bewegen. Doch was ist das? Überall war Blut! Was hab ich gestern gemacht? Ich musste der Sache auf den Grund gehen. Ich begab mich auf den Weg zum Augustplatz in Leipzig. Merkwürdigerweise wogen meine Knochen und mein Fleisch, zumindest das was noch dran war, viel mehr als sonst. Also ging es nur sehr langsam und schleppend voran. Gegen 17:50 kam ich an und sehe schon, dass es nicht nur mir so ergangen ist.

Wer am 25.12.2010 einmal aus dem Fenster geschaut hat, wird sich bei den Schneemassen, die in der Heiligen Nacht gefallen sind, gedacht haben: „Ich verlass heute nicht das Haus“. Diesen Gedanken hatte ich jedenfalls. Doch mit zu Hause bleiben und sich unter der warmen Decke verkriechen war nichts, da ich zum alljährlichen The DarkStorm Festival wollte.

Also erstmal frühstücken, fertig machen und auf unsere Fotografin warten. Als diese sich durch den Schnee gekämpft hatte, konnten wir zu unserer Mitfahrgelegenheit aufbrechen, die zum Glück um die Ecke wohnt. Die Sachen in den Kofferraum gepackt und pünktlich 15 Uhr konnten wir in Richtung Chemnitz, aufbrechen. Als wir durch die verschneiten Straßen fuhren, kam mir kurz die Überlegung: „Ob man sich einen Picknickkorb mit Essen und Trinken hätte einpacken sollen?“,für den Fall, dass das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung macht und wir in einer Schneewehe mitten im Nirgendwo stecken bleiben sollten. Aber zum Glück kamen wir recht zügig durch. Um ehrlich zu sein so ganz zügig kamen wir doch nicht voran, da wir mehrere Kilometer hinter einem Trio aus Räumfahrzeugen her fahren mussten.